„Gestatten, Katharina von Bora“ – die Schule stellt sich vor.

Am 5. und 6. November hat die Katharina-von-Bora-Schule darum alle interessierten Eltern eingeladen, um die vielfältigen Fragen umfassend und anschaulich zu beantworten.

Der Info-Abend am 5. November wurde ergänzt von einem Tag der offenen Tür am 6. November. Es sollte nicht nur über Leben und Lernen informiert werden. Ein aus typischen Elementen gestalteter Schulvormittag lud zum „Schnuppern“ ein. In einzelnen Lerngruppen und gemeinsamen Aktivitäten aller Schülerinnen und Schüler konnten die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern Erfahrungen sammeln. Für die ca. 30 Eltern bot sich die Gelegenheit mit den Lehrerinnen und Erzieherinnen ins Gespräch zu kommen. Aus diesen Begegnungen konnten die Eltern als Erkenntnis mitnehmen: Das multiprofessionelle Team aus Lehrerinnen, Erzieherinnen, Fachkräften für Beratung und Betreuung sieht in den Kindern mehr als Schülerinnen und Schüler. Die Kin- der in ihrer unverwechselbaren Individualität stehen im Mittelpunkt.

Bereits der Rahmen des Info-Abends im großen, einladenden Innenraum der Schule sollte erfahrbar machen: Diese Schule ist für ihr Kind maßgeschneidert. Die architektonische Form passt zum Inhalt. Die Vorstellung der rhythmisierten Schultage, einer typischen Woche und der Jahreszyklus machten deutlich: Nicht nur das Schulgebäude sondern das ganze Schulleben entspricht einer pädagogischen Konzeption, die sich zentral an den Kindern, ihren Begabungen und Möglichkeiten orientiert. Sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, werden Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam unterrichtet.

Die ergänzend zum Unterricht vorgestellten Betreuungsangebote bieten Anreize, Zeit kreativ zu gestalten. Natürlich wird auch bei den Hausaufgaben geholfen. Zum Lernprogramm gehört nicht nur das gemeinsame Essen sondern auch die Erfahrung einer gesunden Ernährung.

Die Teilnahme am Morgenkreis und die Einladung in die jahrgangsübergreifenden Gruppen zeigten Lern- und Erfahrungsfelder wie im Leben selber. In der Verschiedenheit der Kinder liegt die Chance, im Miteinander Begabungen zu entdecken und Gemeinschaft und Zusammenhalt zu erleben. Die Kinder lernen unmittelbar, respektvoll miteinander umzugehen, Rücksicht zu nehmen und ihre Stärken als Chance zu erfahren. Die Mutigen unter den kleinen Gästen konnten gleich die Probe aufs Exempel machen. Wechselseitig erlebten sie, aufeinander angewiesen zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen.

Wie ein roter Faden zog sich durch beide Veranstaltungen die Grundüberzeugung: Die Verwurzelung in der christlichen Tradition hält unser Bewusstsein dafür wach, dass Kinder ein Recht auf eine Werte orientierte Bildung haben. Hohe pädagogische Qualität mit einem evangelischen Bildungsverständnis zu verbinden, ist ein Anspruch, dem sich die Schule verpflichtet fühlt.